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warum ein "Inverter"

Einfache Klimageräte werden ausschließlich per Thermostat geregelt. Wird die gewählte Temperatur erreicht, schaltet sich das Gerät aus. Wird sie überschritten, schaltet es sich wieder an. Geräte mit Invertertechnologie werden sanfter geregelt. Die Kälteleistung erfolgt stufenlos, d.h. das Gerät fährt langsam herunter und nimmt auch langsam wieder Fahrt auf. Die Raumtemperatur kann so noch gleichmäßiger gehalten werden. Außerdem verbrauchen Geräte mit Invertertechnologie weniger Energie (modulierende Arbeitsabläufe).

Jeder der sich mit Wärmepumpen befasst, weiß dass das Ranking der Wärmepumpen von der Wasser-Wasser-WP über die Sole-Wasser-WP bis hinunter zur Luft-Wasser-WP führt.

Dieses Ranking hängt ausschließlich von den Temperaturen des wärmeabgebenden Mediums ab, also z.B. vom Grundwasser, von der Sole die dem Erdreich die Wärmeenergie entzieht, bis hin zur Außenluft im Winter. Da bei sinkenden Temperaturen die Jahresarbeitszahl (JAZ) deutlich abnimmt, müsste man also glauben, dass eine Luft-Wasser-Wärmepumpe bei einer Außentemperatur von z.B. - 10°C kaum noch umweltfreundlich, oder sogar wirtschaftlich arbeiten könnte.

Berücksichtigt man jedoch auch andere, sehr wichtige Entscheidungsparameter, wie z.B. die tatsächlichen Wetterverhältnisse (globale Erwärmung), die Siedetemperatur des Arbeitsmittel (410A) mit der z.B. unsere Wärmepumpen arbeiten und nicht zuletzt die Art der Leistungserbringung (modulierend), dann sehen vorgenannten Blickwinkel (Ranking, AZ usw.) ganz anders aus.

Im Jahresschnitt ermöglichen unsere Wärmepumpen eine AZ von ca. > 3,7. Diese Zahl zeigt also, dass man beim kostenpflichtigen Einsatz von 1 kW runde 3,7 kW (370%) von der Umwelt “geschenkt” bekommt. Anders ausgedrückt 1/(1+3,7)x100% = 21,3% Stromkosten, die man zum verbilligen Wärmepumpentarif bezahlt, bzw. 78,7% geschenkte Umweltenergie.

Da unsere Wärmepumpen bekanntlich nicht “statisch” arbeiten, also Einschalten = 100% Leistung bzw. Ausschalten = 0% Leistung, sondern “modulierend” arbeiten, werden hierdurch nochmals kräftig Energiekosten gespart

Inverter

bei späteren Hülldämmungen

Angenommen Sie würden sich zu einem späteren Zeitpunkt doch noch für die eine oder andere Hülldämmung entscheiden, dann wäre doch die vorhandene Inverter-Wärmepumpe zu groß (überdimensioniert)!

Wäre dann die installierte Inverter-Wärmepumpe über-dimensioniert wäre diese "Überdimensionierung" und im Hinblick auf die anfallenden Stromkosten (WP-Tarif) schädlich?

Nein, weil der Inverter "modulierend" arbeitet, würde er  z.B. im Volllastbereich anstatt mit 100% nur im Teillastbereich also mit z.B. 50% arbeiten.

Überdimensionierung

Bei üblichen Heizungsanlagen (Öl, Gas, Pellets, statisch arbeitende Wärmepumpen) bedeutet die "Überdimensionierung", dass solche Anlagen sehr häufig "takten" und somit einen erheblichen "Mehr-Energieverbauch" verursachen.

"Takten" bedeutet, die Anlage schaltet EIN (100%) und dann wieder AUS (0 %). Beim "takten" wird kostenpflichtige Energie verbraucht (Heizöl, Erdgas, Pellets, Strom usw.), ohne dass dabei auch nur 1°C der Heizung zugeführt wird - also pure Geldverschwendung.

Wenn also eine "Inverter-Wärmepumpe" zu groß (kW) ist, dann läuft sie wegen der "Modulierung" meist im Teilastbereich, verbraucht weniger Strom und wird auch "leiser" (dBA).

 

kein Heizölgeruch keine Kosten

 

Nebeneffekte:

  •  keine Geruchsbelästigung
  • keine Kaminfergerkosten
  • bei Ölheizungen kann der Tankraum als Hobbyraum, oder in ELW's als zusätzlicher Wohnraum genutzt werden.
  • keine Explosionsgefahr wie z.B. bei Gasanschlüssen.
  • günstiger WP-Stromtarif (BW)
  • u.v.m.